Neues von den Merziger Wölfen
Die Leitwölfin der arktischen Wölfe in der Merziger Wolfsstation verträgt sehr schlecht das Geschrei oder Geheul von Kindern am Zaun ihres Gatters und beginnt dann mit einem Angst und Aufregung signalisierenden Wolfsgeheul. Hinweisschilder weisen Besucher auf die nötige Ruhe im Umfeld des Geheges hin. Die öffentlich zugänglichen Gehege dieser Wolfsstation im Kammerforst werden nämlich täglich von zahlreichen Besuchern aufgesucht.
Die Leitwölfin und ihr Rudel weißer Timberwölfe sind jedoch nicht die einzigen Wölfe der Wolfsstation. Hier sind auch Wölfe aus Europa oder Indien zu sehen. 1977 wurde die erste Freianlage der Station im Merziger Kammerforst eingerichtet. 1983 folgten dann zwei weitere Wolfsanlagen. In den letzten Jahren gab es weitere umfangreiche Ausbauarbeiten im Umfeld der Gehege. In den Anlagen befinden sich die vier bekanntesten Wolfsunterarten, was einmalig in der ganzen Welt ist. Dies ist der Grund warum Merzig auch Stadt der Wölfe genannt wird.
Der Anreger der Wolfsforschung in Merzig war übrigens Werner Freund, auch unter der Bezeichnung „Wolfsmensch“ in der Presse bekannt. Seine Arbeit und sein Engagement für die Wölfe sind mittlerweile weltweit von Experten anerkannt. Ein Besuch des Wolfsgehege ist jeden Tag kostenlos möglich.











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