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Westernreiten im Saarland

5. März 2009 [ Kein Kommentar ]

Laut Westernreiter aus Saarlouis haben in den letzten Jahren vermehrt Reiter der klassischen Reiterei zum Westernreiten gewechselt, weil es eine lockerere Reitweise als die klassische Reiterei sei. Beim Westernreiten wird versucht, mit möglichst wenig Hilfen das Pferd in die vom Reiter gewollte Richtung zu bewegen.


Pferd und Reiter bewegen sich als Einheit

Da das Pferd so mit dem Reiter zusammen arbeitet, ist das Reiten einfacher für Pferd und Reiter. Das Pferd wird nicht geknebelt. Laut vorherrschender Ansicht unter Westernreitern ist es natürlich leichter zu reiten, wenn ein Pferd freiwillig mit dem Reiter zusammen arbeitet, als wenn es geknebelt wird. Man braucht in der Westenreiterei mehr Einfühlungsvermögen für das Pferd. Man muß auf das Pferd eingehen können und es verstehen. Sobald dem Reiter klar ist, welche seiner Mitteilungen das Pferd versteht, ist dies ein großer Fortschritt.


Grundausbildung des Westernreiten

Die Grundausbildung für eine feine Reitweise dauert beim Westernreiten ungefähr ein Jahr. Wer Turniersport machen will, muss natürlich ständig trainieren. Es gibt im Saarland beispielsweise Trainer der kalifornischen Reitweise, eine noch etwas lockereren Reitweise als das eigentliche Westernreiten. Diese Reitweise ist für Freizeitreiter eher geeignet als das eigentliche Westernreiten. Über den Freizeitreiterverband können die regionalen Trainer und Ställe gefunden werden.


Sattel für das Westernreiten

Ob sich das Westernreiten im Saarland dauerhaft als weit verbreiteter Pferdesport etablieren kann, ist eine wichtige Frage. Das Westernreiten wird nämlich vom Staat durch Vorschriften und Damoklesschwertern wie Steuern und Auflagen für Reiterhöfe beeinflusst. Ob das Westernreiten von der benötigten Ausrüstung teuerer oder preisgünstiger als normales Reiten ist, stellt eine wichtige Grundsatzfrage für jeden Reitschüler dar. Die Grundausstattung für das Westernreiten gleicht dem Bedarf für das normale Reiten. Ein Markensattel der klassischen Reiterei kostet etwa soviel wie ein Westernsattel. Es gibt aber in der Region viele gebrauchte Westernsättel zu kaufen. Für die Grundausstattung zum Westernreiten ist mit Kosten in Höhe von etwa 600 bis 1.000 Euro zu rechnen. Ein Westernsattel hält bei entsprechender Pflege 20 bis 25 Jahre.

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Autor/in: Pascal Witry Abo: RSS-Feed | Mehr...


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